Linux-Befehle lernen, direkt im Browser

Der kostenlose Terminal-Kurs für angehende Fachinformatiker und alle, die Server verwalten wollen. Du tippst echte Befehle in ein Übungs-Terminal, bekommst echte Ausgaben und löst Aufgaben, die prüfen, ob dein Ergebnis stimmt.

  • 6 Lektionen
  • Etwa 3,1 Stunden
  • Terminal im Browser
  • Kostenlos
azubi@lernarena: ~
Willkommen im Übungs-Terminal von Lernarena. Hier tippst du echte Linux-Befehle. Kaputt machen kannst du nichts. Probier zum Start: ls, dann ls -la, dann help

Enter führt aus, Tab ergänzt Namen, Pfeil hoch holt frühere Befehle, Bild hoch blättert zurück. Esc und dann Tab verlässt das Terminal.

Der Kursplan

Sechs Lektionen zu den Linux-Grundlagen: erst die Bedienung, dann Ordner und Dateien, Lesen und Suchen, Rechte und zum Schluss das Verketten von Befehlen. Danach kannst du im freien Terminal alles kombinieren und versteckte Dinge entdecken.

  1. 01

    Was ist ein Terminal?

    Die Eingabeaufforderung lesen, erste Befehle, Befehl, Option und Argument, Hilfe holen.

    Dauer: 25 Min.
  2. 02

    Im Dateisystem bewegen

    pwd, cd, ls und tree, absolute und relative Pfade, der Home-Ordner und die wichtigsten Linux-Ordner.

    Dauer: 30 Min.
  3. 03

    Dateien und Ordner

    Anlegen, kopieren, verschieben, umbenennen und löschen mit mkdir, touch, cp, mv, rm und rmdir, dazu der Platzhalter *.

    Dauer: 30 Min.
  4. 04

    Dateien lesen und durchsuchen

    cat, less, head, tail und grep: Protokolle lesen und die Spuren eines Einbruchsversuchs finden.

    Dauer: 30 Min.
  5. 05

    Benutzer und Rechte

    ls -l lesen, chmod mit Buchstaben und Zahlen wie 755 und 644, chown, sudo, id und groups.

    Dauer: 35 Min.
  6. 06

    Pipes und Umleitung

    Ausgaben in Dateien schreiben mit > und >>, Fehler umleiten mit 2>, Befehle verketten mit | und auswerten.

    Dauer: 35 Min.

So funktioniert der Kurs

  1. Lesen

    Jede Lektion erklärt ein paar Befehle an kleinen Beispielen: was sie tun, welche Optionen du wirklich brauchst und welche Fehler typisch sind.

  2. Tippen

    Zu jeder Übung gehört ein eigenes Terminal. Die Ziele darunter haken sich ab, sobald dein Ergebnis stimmt. Welchen Weg du nimmst, ist egal. Wenn du nicht weiterkommst, helfen Tipps und eine Musterlösung.

  3. Ausprobieren

    Jedes Terminal lässt sich frei bedienen. Tippe, was dir einfällt, auch Befehle, die du auf einem echten Server nie tippen würdest. „Zurücksetzen“ macht alles wieder heil.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Linux-Rechner?

Nein. Das Übungs-Terminal läuft komplett in deinem Browser, auch auf dem Handy. Es ist ein nachgebautes Linux mit eigenen Ordnern und Dateien. Du installierst nichts und kannst nichts kaputt machen: „Zurücksetzen“ stellt jederzeit den Anfangszustand her.

Wie echt ist das Übungs-Terminal?

Die Befehle antworten wie auf einem Ubuntu-Server: gleiche Ausgaben, gleiche englische Fehlermeldungen, gleiche Rechte. Damit du die Meldungen verstehst, steht bei Fehlern zusätzlich ein Hinweis auf Deutsch darunter. Nur die Hilfen (help, man, --help) sind deutsche Kurzfassungen. Das Übungs-Terminal kennt die Befehle, die der Kurs behandelt; help zeigt dir die Liste.

Ist der Kurs prüfungsrelevant?

Die IHK-Prüfung fragt Linux-Befehle eher selten direkt ab. Im Betrieb brauchst du sie dafür ständig, vor allem in der Systemintegration: Server einrichten, Logdateien lesen, Rechte setzen. Der Kurs ist deshalb auf Praxis ausgelegt, nicht auf Prüfungsfragen.

Kommt Windows auch dran?

Ja. Jede Linux-Lektion endet mit einem kurzen Kasten, wie dasselbe in der PowerShell oder der Eingabeaufforderung (cmd) geht. Eigene Windows-Lektionen mit PowerShell im Übungs-Terminal folgen nach dem Linux-Teil.

Lerne auch den Rest für die Prüfung.

In der Lernarena übst du alle Themen der Fachinformatiker-Prüfung mit Aufgaben im IHK-Stil, sofortigem Feedback und der KI-Tutorin Ada.