Struktogramme und Pseudocode für die AP1

Der kostenlose Kurs für angehende Fachinformatiker. Du lernst, Struktogramme zu lesen, Schritt für Schritt nachzuvollziehen, selbst zu zeichnen und in Pseudocode zu übersetzen, mit Aufgaben im Stil der IHK-Prüfung.

  • 8 Lektionen
  • Etwa 4,5 Stunden
  • Papier und Stift genügen
  • Kostenlos
Maximum bestimmen
Eingabe Feld zahlen mit n Werten (erstes Element: zahlen[1])
max = zahlen[1]
für i = 2 bis n
zahlen[i] > maxjanein
max = zahlen[i]
Ausgabe max

Der Kursplan

Acht Lektionen: erst die Bausteine, dann das Nachvollziehen mit dem Schreibtischtest, dann Felder, Muster und Unterprogramme, zum Schluss komplette Prüfungsaufgaben mit Bewertung. Lektion 7 (Python) ist ein Zusatz.

  1. 01

    Struktogramm und Pseudocode in der Prüfung

    Was die Prüfung erwartet, welche Schreibweise der Kurs nutzt und wie du ein Struktogramm liest.

    Dauer: 15 Min.
  2. 02

    Sequenz, Verzweigung und Operatoren

    Anweisungen der Reihe nach, ein- und zweiseitige Auswahl, Vergleiche, UND/ODER, DIV und MOD.

    Dauer: 30 Min.
  3. 03

    Schleifen

    Kopfgesteuert, fußgesteuert, Zählschleife: wann welche, und wie du Durchläufe zählst.

    Dauer: 25 Min.
  4. 04

    Mehrfachauswahl, Verschachtelung, Schreibtischtest

    Mehrfachauswahl, Blöcke in Blöcken und der Schreibtischtest bei verschachtelten Abläufen.

    Dauer: 30 Min.
  5. 05

    Felder und die Grundmuster

    Summe, Durchschnitt, Maximum mit Index, Zählen und lineare Suche über ein Feld.

    Dauer: 35 Min.
  6. 06

    Tauschen, Sortieren, Unterprogramme

    Zwei Werte tauschen, Bubblesort, Funktionen mit Parametern und Rückgabe, Lücken ergänzen.

    Dauer: 40 Min.
  7. 07

    Pseudocode und Python

    Zusatz: Struktogramme in Python übersetzen und im Browser laufen lassen.

    Dauer: 20 Min.
  8. 08

    PrüfungstrainingPrüfung

    Drei Aufgaben im Prüfungsstil: Schreibtischtest, Ergänzen, Entwerfen. Mit Musterlösungen und typischer Bewertung.

    Dauer: 75 Min.

So funktioniert der Kurs

  1. Lesen

    Jede Lektion erklärt einen Baustein an kleinen Beispielen und zeigt daneben den Pseudocode, damit du beide Schreibweisen zusammen lernst.

  2. Nachvollziehen und zeichnen

    Du führst Schreibtischtests durch, ergänzt Lücken in Struktogrammen und zeichnest eigene. Zu jeder Aufgabe gibt es eine Musterlösung und eine typische Punkteverteilung.

  3. Quiz

    Kurze Quizfragen am Ende jeder Lektion prüfen, ob die Regeln sitzen: Welche Schleife läuft mindestens einmal? Wie viele Durchläufe hat diese Zählschleife?

Häufige Fragen

Muss ich programmieren können?

Nein. Struktogramme sind gerade dafür da, Abläufe ohne Programmiersprache aufzuschreiben. Der Kurs startet bei null. Nur Lektion 7 übersetzt Struktogramme in Python, damit du sie im Browser laufen lassen kannst; sie ist als Zusatz gekennzeichnet, wer will, überspringt sie.

Welche Pseudocode-Schreibweise ist die richtige?

Es gibt keine amtliche Norm. Die Aufgaben erlauben in der Regel „eine Programmiersprache Ihrer Wahl oder Pseudocode“; in der AP2 ist oft auch ein UML-Aktivitätsdiagramm zugelassen (siehe UML-Kurs). Der Kurs nutzt eine deutsche Schreibweise, wie sie in Lehrbüchern und vielen Lösungshinweisen vorkommt (WENN, SONST, SOLANGE, WIEDERHOLE BIS, FÜR). Wichtig ist nicht das Wort, sondern dass die Struktur eindeutig ist und du sie durchgehend gleich schreibst.

Ist der Kurs für Anwendungsentwickler oder Systemintegratoren?

Für beide. Struktogramme und Pseudocode gehören zur AP1, die alle IT-Berufe gemeinsam schreiben. Anwendungsentwickler treffen sie in der AP2 erneut, meist zusammen mit Klassendiagrammen.

Brauche ich eine Software zum Zeichnen?

Nein. Papier, Kugelschreiber und Lineal reichen, mehr hast du in der Prüfung auch nicht; vorzeichnen kannst du auf Konzeptpapier. Ein Struktogramm besteht nur aus Rechtecken, Dreiecken und Balken.

Übe Abläufe an echten Prüfungsaufgaben.

In den Übungsprüfungen der Lernarena bekommst du Aufgaben im IHK-Stil mit Bewertung durch die KI-Tutorin Ada.